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7.2: Darstellung des Bevölkerungswachstums - Biologie

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Abbildung (PageIndex{1}) zeigt vier Ansätze zur Darstellung von Populationen. Teil A in der Abbildung repräsentiert die gesamte Bevölkerung n im Laufe der Zeit und ist ein Ausgangspunkt, um den Bevölkerungswandel zu beobachten. In ähnlicher Weise repräsentiert Teil B die Gesamtheit der Bevölkerung Bewertung des Wachstums, dN/dt, im Laufe der Zeit auch phänomenologisch.

Ein Hauch von Biologie wird in Teil C eingeführt, indem die vertikale Achse in das Pro-Kopf-Wachstum umgewandelt wird, 1/n dN/dt. Diese Transformation erkennt die Wachstumsrate an, die ein einzelner Organismus in einer Zeiteinheit – etwa in einem Jahr oder einer Woche – unter den vorherrschenden Bedingungen erreicht. Es gibt eine nominelle biologische Grenze für die Anzahl der Nachkommen, die ein Individuum in jeder Zeiteinheit produziert – sagen wir, ein neues Bakterium pro individuellem Bakterium in zwanzig Minuten oder vier Gänseküken pro Gänsefamilie pro Jahr oder ein Säugling pro Menschenfamilie jedes Jahr. Dieses subtile Maß an Biologie kann Muster aufdecken, die in den phänomenologischen Ansätzen der Teile A und B nicht offensichtlich sind – dass die Zahl der überlebenden Nachkommen pro Individuum mit der Zeit für orthologistisches Wachstum zunimmt, sich für exponentielles Wachstum nicht ändert und mit der Zeit für logistisches Wachstum abnimmt.

Schließlich wird in Teil D der Biologie von Teil C ein Hauch von Ökologie hinzugefügt, indem auf der horizontalen Achse die Interaktionen zwischen Organismen betrachtet werden. Dies zeigt die Pro-Kopf-Wachstumsrate gegenüber der Bevölkerungsdichte N und nicht gegenüber der Zeit t. Und es zeigt noch deutlicher den ökologischen Mechanismus hinter den Phänomenen und die unterschiedliche Natur der drei Arten des Bevölkerungswachstums – orthologisches Wachstum erscheint als gerade nach oben geneigte Linie (wie in Abbildung 6.2.1), exponentielles Wachstum als gerade horizontale Linie, und logistisches Wachstum als gerade nach unten geneigte Linie (wie in Abbildung 6.3.1). Die Bevölkerungsdichte N fungiert als Stellvertreter für Raum, Nahrung oder andere Ressourcen oder Grenzen.